Es ist vielfach belegt und unübersehbar: Nicht nur Weltordnung und Gesellschaft unterliegen grundlegenden Um- und Abbrüchen. Die Kirche selbst erlebt in unseren
Breitenkreisen einen massiven Bedeutungsverlust. Die Anzahl derer, denen «nichts fehlt, wo Gott fehlt», nimmt zu. – Erlaubt der nüchterne Blick jedoch – durch alle Anzeichen des Zusammenbruchs hindurch – ein näheres Hinschauen, ein Aufspüren von Zeichen neuer Lebendigkeit? In uns und in der Kirche? Ohne auf Zweckoptimismus machen zu wollen?
Durch Impulsreferate, Zeiten der Stille, des Gebets und der Selbstreflexion sowie Austausch mit Kolleginnen und Kollegen üben die Teilnehmenden einen nüchternen Blick auf ihren Seelsorgealltag und machen sich dabei auf Erkundungsreise nach dem, was trägt und hoffnungsvoll nach vorne zieht. Dabei bekommen sie Werkzeuge an die Hand, um in den Herausforderungen von eigenem und kirchlichem Leben ihre spirituelle Resilienz zu stärken.
Zeit für Musse und Begegnung: Um mehr Raum für Erholung und Ausgleich zu schaffen, ist die Tagung mit zwei Übernachtungen geplant.
Es besteht die Möglichkeit, die Tagung am Montag nach dem Abendessen oder dem Kulturellen Dessert zu verlassen. Bitte bei der Anmeldung angeben.
Eingeladen sind kirchliche Mitarbeitende in Seelsorge, Katechese, Jugendarbeit und
Diakonie. Hinweis für Teilnehmende aus dem Bistum Basel: Die Tagung wird als ein
Wahlpflichttag der jährlichen obligatorischen Weiterbildung anerkannt.
Klosterhotel Kreuz
4115 Mariastein
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bis spätestens Montag, 26. Oktober 2026
mit diesem Anmeldeformular
per Mail an Gabriele Kieser
8. November 2026 bis 10. November 2026
Team Seelsorge für Seelsorgende
Autor, Theologe und Psychotherapeut
Bis 2016 Leiter des Recollectio-Hauses der Abtei Münsterschwarzach
Tagungsleitung