Es ist vielfach belegt und unübersehbar: Nicht nur Weltordnung und Gesellschaft unterliegen grundlegenden Um- und Abbrüchen. Die Kirche selbst erlebt in unseren
Breitenkreisen einen massiven Bedeutungsverlust. Die Anzahl derer, denen «nichts fehlt, wo Gott fehlt», nimmt zu. – Erlaubt der nüchterne Blick jedoch – durch alle Anzeichen des Zusammenbruchs hindurch – ein näheres Hinschauen, ein Aufspüren von Zeichen neuer Lebendigkeit? In uns und in der Kirche? Ohne auf Zweckoptimismus machen zu wollen?
So will diese Tagung eine gemeinsame Spurensuche nach dem sein, was uns persönlich und in unseren Teams Mut und Kraft gibt:
- Wie in unserer Zeit Seelsorgerin und Seelsorger sein, ohne sich zu verbiegen oder an der Seele Schaden zu erleiden?
- Was spricht dafür, trotzdem oder gerade jetzt in der Kirche als Seelsorgende zu arbeiten?
- Welcher Art können die Zuversicht, die Hoffnung, der Glaube sein, dass sie motivieren, an einer Kirche der Zukunft mitzuwirken?
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